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Domaine Cauhape, Jurançon

Die winzige, kaum 1000 ha große AOC Jurançon liegt südlich der Stadt Pau, in den Ausläufern der Zentralpyrenäen. Bis heute ist dieses Kleinod ein Geheimtipp und Henri Ramonteu ist mit seiner Domaine Cauhapé der bekannteste Botschafter. Nachdem Ramonteu den landwirtschaftlichen Hof der Eltern Ende der siebziger Jahre übernommen hatte, baute er den einstmaligen Mischbetrieb schrittweise um in ein Weingut seiner Vorstellung. Er orientierte sich an den besten Süßweinproduzenten der Welt und trieb die Qualität willensstark voran. Mit seiner „1989er Quintessence“, die bei einer Blindverkostung auf der Stufe neben Yquem platziert wurde, gelang ihm endgültig der Durchbruch. Mehr über das Weingut


Mehr über Domaine Cauhape

cauhape jurancon traube
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Die Weinbergslagen reichen bis in 600 m Seehöhe. Zum Schutz gegen Bodenfrösten, werden die Reben 2 m hoch in „Espalier“ erzogen.

Die außergewöhnlich lange Vegetationsperiode und die sonnigen Herbstmonate erlauben eine späte Lese bis in den Dezember hinein. Begünstigt durch den warmen Südwind trocknen die Trauben am Stock ohne Befall von Botrytis. Die kühlen Nachttemperaturen erhalten den Trauben, die für die Balance der Weine so wichtige Säure und Frische. Die lokalen Rebsorten Petit- und Gros Manseng sind Garant für die Individualität und Besonderheit der aus ihnen gewonnenen Weinen, mit ihren einzigartigen Aromen, die an Grapefruit, Mango oder Passionsfrucht erinnern.

Die ältesten Einteilungen der besten Lagen in besonders benannte Crus ist schon über 400 Jahre alt. So überrascht es wenig, dass dieser Appellation als einer der ersten in Frankreich schon 1936 die AOC zuerkannt wurde (für den trockenen Jurancon 1975).

Ausgeruht hat sich Henri Ramonteu nie auf seinen Lorbeeren. Bis heute sucht er – den man liebevoll „le dompteur du soleil“ nennt, neue Wege des Optimierens und setzt auch mit seinen trockenen Qualitäten Maßstäbe für die ganze Region.